Dienstag, 17. Januar 2006

Magen, sag zum Abschied leise Servus

Und ich haette nach guten 4 Monaten Mexiko schon gedacht, ich waere jetzt immun gegen alle moeglichen seltsamen Bakterien. Und wenn schon krank, habe ich gedacht, dann zumindest verbunden mit irgendeiner guten Geschichte, wie zum Beispiel: ich esse in einem Dorf mit 5 Einwohnern fuer einen Peso ein Taco mit Geschmacksrichtung "Hund". Aber ich werde natuerlich dann krank, wenn ich im teuersten Kino von ganz Toluca ungefaehr vakuumverpackte Nachos esse.. am Samstag abend war das. Da war noch alles gut. Am Sonntag frueh war mir dann auf einmal unendlich schlecht, ich hab mich den ganzen Tag praktisch nicht bewegt und nur Wasser und Cola getrunken und nix gegessen. Am Abend habe ich gewagt, einen Schluck Kamillentee zu trinken, den ich dann nach kurzer Diskussionsphase mit meinem Koerper doch wieder der Toilette uebergeben hab. Baah.
Ich tue mir also schrecklich leid und leide in meinem Zimmerchen, und am naechsten Tag um 07:00 (und eigentlich den ganzen Tag) hab ich schon wieder unterrichtet, weil die Schueler am Sonntag nicht zu erreichen waren. Super.
Mittlerweile esse ich immerhin schon Huehnerbruehe und Zwieback, aber so richtig gut gehts ihm noch nicht, meinem Magen. Im Moment begegne ich jedem im Buero mit einem Blick, von dem ich hoffe, dass er furchteinfloessend und mitleidserweckend gleichzeitig ist, aber irgendwie bezweifle ich, dass ich das so richtig hinkriege. Na ja, zumindest krieg ich lauter tolle Ratschlaege. Trink Zitrone. Genau! Ich aetze mir einfach die Magenschleimhaut weg. Hallelujah.

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